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   * * * QuickDiskCopy, (C) Copyright Juni 1994 by Christoph Schwarz * * *    
                                                                              
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1.      Einleitung



1.1.    ber Quick Disk Copy ( QDC )

        QDC ist ein SHAREWARE-Programm. Das bedeutet, da Sie es beliebig
        kopieren, weitergeben oder von mir aus auch wegwerfen drfen, solange
        folgende Bedingungen erfllt werden:

        (a) Keine der Originaldateien darf in irgendeiner Form verndert werden.
        (b) Bei Weitergabe des Programms mssen ALLE der folgenden Dateien mit
            weitergegeben werden:

            Name           Gre   Datum    Version
            ---------------------------------------
            LIESMICH       29.799  24.06.1994  1.00
            README         24.770  24.06.1994  1.00
            QDC_READ.1ST    1.097  24.06.1994  1.00
            LIESMICH.COM      877  24.06.1994  1.00
            README  .COM      878  24.06.1994  1.00
            XFREAD  .COM    1.039  24.06.1994  1.00
            QDC     .EXE   48.501  24.06.1994  1.00
            BESTELL .FRM    2.288  24.06.1994  1.00
            ORDER   .FRM    2.304  24.06.1994  1.00
            DEUTSCH .LNG    9.689  24.06.1994  1.00
            ENGLISH .LNG    9.342  24.06.1994  1.00


        QDC ist ein Diskettenkopierprogramm. Zu den Systemvoraussetzungen ist zu
        sagen, da es auf allen Prozessoren ab dem 8088 lauffhig ist. QDC
        funktioniert unter allen DOS Versionen ab Version 2.0. Da es nur im
        Textmodus arbeitet, bentigt QDC keine spezielle Graphikkarte. Haupt-
        speicher sollte soviel vorhanden sein, da QDC geladen werden kann, d.h
        ungefhr 256 KB. Weiterhin sollte noch soviel Hauptspeicher bzw. freier
        Platz auf einer Festplatte vorhanden sein, da eine Diskette auf einmal
        eingelesen werden kann.

        Das alles hrt sich so an, als ob QDC fr einen Uralt-PC entwickelt
        worden ist. Das stimmt aber nicht. Die Absicht dahinter war, das
        Programm auf einer mglichst groen Anzahl von PCs lauffhig zu halten.

        QDC untersttzt alle Laufwerkstypen von 360 KB bis 2,88 MB, sowie alle
        auf diesen Laufwerken mglichen Diskettenformate. Auch berformate wie
        z.B. 720 KB auf 5" DD-Disketten oder 1,7 MB auf 3" HD. QDC nutzt den
        normale DOS-, UMB-, EMS- und XMS-Speicher um Disketten zu kopieren. Wenn
        genug EMS- und XMS-Speicher vorhanden ist, knnen sogar 2,88 MB
        Disketten auf einen Schlag eingelesen werden, ohne da ein externer
        Puffer auf einer Festplatte angelegt werden mu !! Dies garantiert eine
        maximale Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben.

        Falls der Hauptspeicher nicht ausreicht, um eine Diskette zu lesen, wird
        soviel wie mglich in den Hauptspeicher gelesen und der Rest in einer
        Pufferdatei auf Festplatte gespeichert. Ist auf der Festplatte nicht
        mehr genug Platz, so ist es leider nicht mglich eine Diskette zu
        kopieren.

        QDC kann komplett mit Maus bedient werden.


1.2.    Bedienungshinweise

        Diese Bedienungshinweise sind dafr gedacht, den Umgang mit QDC schnell
        zu erlernen. Falls Sie nhere Informationen ber einzelne Funktionen
        bentigen, lesen Sie diese bitte im Kapitel 2 "Das Mensystem" nach.


        In der ersten Zeile des Bildschirms befindet sich die Menleiste. Sie
        erreichen diese indem Sie ESC drcken oder mit der Maus auf ein Men
        klicken.
        Darunter befinden sich 15 Funktionsknpfe, die Sie im Men unter
        "Installation/Knpfe" beliebig definieren knnen.
        Mit den Pfeiltasten knnen Sie einen der 15 Knpfe auswhlen und mit
        SPACE oder RETURN starten sie die ausgewhlte Funktion.
        Sie knnen ebenfalls eine Funktion starten, indem Sie die zugehrige
        Schnelltaste drcken oder mit der Maus darauf klicken.

        Wenn Sie mit der linken Maustaste eine Funktion anklicken, wird diese
        auf dem physikalischen Laufwerk 00h (unter DOS A:) ausgefhrt. Die
        rechte Maustaste startet dieselbe Funktion auf Laufwerk 01h (B:).
        Falls Sie eine Maus mit drei Knpfen besitzen, so wird mit der
        mittleren Taste Laufwerk 02h angesprochen. Bei Benutzung der Tastatur
        mssen Sie die Schnelltaste in Verbindung mit der linken UMSCHALT
        (SHIFT) Taste drcken, um die Funktion auf Laufwerk B: auszufhren.
        Drcken Sie nur die Schnelltaste, so wird die Funktion auf Laufwerk A:
        ausgefhrt (dasselbe gilt fr die Leertaste). Die rechte Umschalttaste
        ist fr ein drittes Diskettenlaufwerk vorgesehen.
        brigens: Dieses System gilt nicht nur fr die 15 Funktionsknpfe,
        sondern auch fr das gesamte Men.

        Mit der Funktion "Befehle/Diskettentyp" knnen Sie den Typ der Diskette
        einstellen, die gelesen, geschrieben usw. werden soll. "AutoDetect"
        bedeutet, da QDC den Diskettentyp automatisch ermittelt. Dieser Typ
        sollte standardmig eingestellt sein. Ein anderer Typ mu nur ein-
        gestellt werden, wenn QDC bei der Bestimmung des Diskettentyps versagt
        oder eine Diskette auf ein bestimmtes Format formatiert werden soll.

        Mit der Funktion "Installation/Puffer" knnen Sie bestimmen, ob QDC
        Disketten in den Hauptspeicher einliest oder in eine Datei (z.B. auf
        Festplatte) schreibt. Wenn Sie Disketten schnell kopieren wollen, so
        stellen Sie "Speicher" ein. Je nachdem mit wieviel Speicher ihr System
        ausgerstet ist, braucht QDC nur wenig oder gar nicht auf die Festplatte
        zuzugreifen.

        Eine Operation (z.B. das Lesen oder Schreiben einer Diskette) knnen Sie
        folgendermaen unterbrechen:
        1. Sie drcken ESC oder
        2. Sie drcken gleichzeitig die linke und rechte Maustaste

        Dies waren die wichtigsten Funktionen. Im nchsten Kapitel sind alle
        Funktionen ausfhrlich beschrieben.


1.3.    Kommandozeilen-Parameter

        Sie knnen QDC mit folgenden Kommandozeilenparametern aufrufen:

        QDC [-mono] [-color] [-int13] [-l<n>] [-r<n>] [-m<n>]

        -mono teilt QDC mit, da die Standardfarben fr Monochrombildschirme
        gesetzt werden sollen.
        -color bewirkt genau das Gegenteil: die Standard-Farbeinstellung fr
        Farbbildschirme wird aktiviert.
        -int13 teilt QDC mit, da alle Diskettenoperationen ber den Interrupt
        13h ausgefhrt werden sollen. Normalerweise benutzt QDC den BIOS entry
        point fr Diskettenlaufwerke an Adresse F000h:EC59h (sofern kein 2,88 MB
        Laufwerk vorhanden ist, dann benutzt QDC sowieso den Interrupt 13h).
        Sie brauchen diese Option nur zu benutzen, falls QDC die Laufwerke nicht
        ansprechen kann.
        Mit -l<n> knnen Sie bestimmen, welches Laufwerk benutzt werden soll,
        wenn Sie die linke Maustaste drcken. <n> darf die Werte 0 (A:), 1 (B:),
        2 (drittes Diskettenlaufwerk) oder 3 (viertes Laufwerk) annehmen.
        -r und -m definieren analog, welches Laufwerk mit der rechten und
        mittleren Maustaste angesprochen wird.
        Die Einstellungen, die Sie mit -l, -r und -m treffen gelten gleichzeitig
        fr die Tastatur. -r steht fr die linke Umschalttaste, -m fr die
        rechte und -l dafr, da keine Umschalttaste gedrckt ist.


2.      Das Mensystem



2.1.    Das Men "Dateien"


2.1.1.  Menpunkt "ber QDC"

        Wenn Sie diesen Menpunkt anwhlen, wird ein Copyright mit Versions-
        nummer und Erstellungsdatum ausgegeben. Bei der SHAREWARE-Version wird
        noch ein SHAREWARE-Hinweis ausgegeben, whrend bei einer registrierten
        Version die Registrierungsnummer angezeigt wird.


2.1.2.  Menpunkt "Systeminformationen"

        Mit dieser Funktion werden Informationen ber ihren Computer angezeigt.
        Ausgegeben werden die Anzahl und Typen der Diskettenlaufwerke, sowie
        die Gre der verschiedenen Speicherarten (DOS, UMB, XMS, EMS), wieviel
        Speicher noch frei ist und wieviel QDC fr das Speichern einer Diskette
        belegt hat.


2.1.3.  Menpunkt "Drucke Bestellformular"

        Hiermit knnen Sie ein Bestellformular ausdrucken. Es wird immer auf
        "PRN", d.h. dem Standard-Drucker von DOS ausgedruckt. Sie sollten VOR
        dem Anwhlen dieses Menpunktes den Drucker in einen betriebsbereiten
        Zustand bringen.
        Achtung: Bei fehlgeschlagenem Druck wird KEINE Fehlermeldung ausgegeben.


2.1.4.  Menpunkt "Virensuche"

        Hiermit wird der externe Virenscanner gestartet, den Sie mit Menpunkt
        "Installation/Konfiguriere Virenscanner" angegeben haben.


2.1.5.  Menpunkt "Viren entfernen"

        Hiermit wird der externe Virenentferner gestartet, den Sie mit Menpunkt
        "Installation/Konfiguriere Virenentferner" angegeben haben.


2.1.6.  Menpunkt "Beenden"

        Hiermit knnen Sie QDC beenden.



2.2.    Das Men Kommandos


2.2.1.  Menpunkt "Lesen"

        Hiermit wird eine Diskette eingelesen. QDC ermittelt automatisch den
        Diskettentyp der zu lesenden Diskette. Weicht dieser von dem Typ ab, den
        Sie mit "Kommandos/Diskettentyp whlen" eingestellt haben, so werden
        Sie gefragt, welcher der beiden Typen benutzt werden soll.
        Es kann auch vorkommen, da QDC den Diskettentyp nicht ermitteln kann
        (z.B. wenn die Diskette keine MSDOS-Diskette ist) und mit einer Fehler-
        meldung abbricht. Ist dies der Fall, so mssen Sie unter "Kommandos/
        Diskettentyp" den Typ der Diskette manuell einstellen und den Lese-
        vorgang nochmals starten.


2.2.2.  Menpunkt "Schreiben"

        Hiermit wird eine Diskette geschrieben. Dazu mu natrlich vorher eine
        Diskette eingelesen worden sein. Wie beim "Lesen" berprft QDC den
        Typ der sich im Laufwerk befindlichen Diskette. Zustzlich mu natrlich
        der Typ der Diskette, die eingelesen worden ist, mit dem Diskettentyp,
        der jetzt geschreiben werden soll, identsch sein. Ist dies nicht der
        Fall, so bricht QDC mit einer Fehlermeldung ab.
        Fr das Schreiben gibt es noch zwei Optionen, die Sie im Men "Optionen"
        einstellen knnen. Wenn "Formatiere vor Schreiben" engeschaltet ist, so
        wird vor dem Schreiben einer Spur diese erst formatiert.
        Ist "Prfe geschriebene Spuren" eingeschaltet, so wird nach dem
        Schreiben einer Spur diese nochmals auf Fehler geprft.


2.2.3.  Menpunkt "Kopieren"

        Diese Funktion ruft nacheinander "Lesen" und "Schreiben" auf. Sind
        Quell- und Ziellaufwerk identsch, so werden Sie vor dem Schreiben zum
        Wechseln der Diskette aufgefordert.


2.2.4.  Menpunkt "Vergleichen"

        Mit dieser Funktion knnen Sie zwei Disketten vergleichen. Dazu mu
        zunchst die erste gelesen werden. Danach knnen sie diese mit anderen
        Disketten, die sich im Laufwerk befinden mssen, vergleichen.
        Es wird immer spurweise verglichen und es wird nur angezeigt, ob zwei
        Spuren gleich ("G") oder ungleich ("U") sind.


2.2.5.  Menpunkt "Prfen"

        Mit dieser Funktion knnen Sie eine Diskette auf Fehler untersuchen.


2.2.6.  Menpunkt "Formatieren"

        Mit dieser Funktion knnen Sie eine Diskette formatieren. Wenn Sie als
        Diskettentyp "AutoDetect" gewhlt haben, so wird die Diskette in der
        Standard-Gre des Laufwerks formatiert. Wollen Sie andere Disketten-
        gren formatieren, mssen Sie eine Diskettentyp unter Menpunkt
        "Kommandos/Diskettentyp" auswhlen.
        Fr das Formatieren existieren noch zwei Optionen:
        "Prfe formatierte Spuren" gibt an, ob Spuren nach dem Formatieren
        berprft werden sollen. Diese Option sollte immer eingeschaltet sein,
        da sonst fehlerhafte Sektoren nicht erkannt werden.
        "Erstelle Systemdiskette" gibt an, ob nach der Formatierung eine
        bootfhige Systemdiskette erstellt werden soll. Ist dies der Fall, so
        mu dazu die Variable "COMSPEC" im Environment den Namen des Kommando-
        zeileninterpreters enthalten, der auf die Diskette kopiert werden soll.
        Vom selben Laufwerk, von dem der Kommandozeileninterpreter gelesen wird,
        werden auch die zwei Systemdateien (IO.SYS und MSDOS.SYS bzw. IBMBIO.COM
        und IBMDOS.COM) gelesen. Existiert eine der drei Dateien nicht oder
        enthlt "COMSPEC" falsche Angaben, so kann keine Systemdiskette erstellt
        werden.


2.2.7.  Menpunkt "Initialisieren"

        Hiermit knnen Sie Disketten lschen (=initialisieren). QDC schreibt
        dabei eine leere FAT und ein leeres Stammverzeichnis auf die Diskette.
        Das geht viel schneller, als jede Datei einzeln zu lschen !
        Wenn Sie als Typ "AutoDetect" angegeben haben, versucht QDC, die FAT
        der Diskette zu lesen, um festzustellen, wo sich schlechte Sektoren be-
        finden (diese sollen ja auch weiterhin als fehlerhaft gekennzeichnet
        sein). Der Bootsektor wird dabei nicht verndert.
        Haben Sie als Typ jedoch einen anderen Typ gewhlt, so geht QDC davon
        aus, da sich keine schlechten Sektoren auf der Diskette befinden.
        Auerdem bekommt die Diskette dann auch noch den Bootsektor von QDC
        verpat. Diese Variante ist sinnvoll, wenn Sie Disketten von anderen
        Systemen (z.B. Atari, Amiga) fr MSDOS nutzbar machen wollen, ohne sie
        erst neu zu formatieren.


2.2.8.  Menpunkt "Label"

        Mit dieser Funktion knnen Sie der sich im Laufwerk befindlichen
        Diskette einen Namen geben bzw. den bestehenden Namen ndern.


2.2.9.  Menpunkt "Editieren"

        Hiermit knnen Sie eine gelsene Diskette editieren. Das Editieren
        erfolgt wie bei anderen Systemutilities in hexadezimaler oder ASCII-
        Form. Alles was Sie ndern wird sofort im Puffer gespeichert. Eine
        direkte Rcknahme eingegebener Daten ist nicht mglich. Aber zu Ihrer
        Beruhigung: Die Daten werden nicht sofort auf Diskette geschrieben.
        Dies mssen Sie ber das "Editieren"-Men machen. In diesem Men gibt
        es auch die Mglichkeit, einzelne Sektoren oder Spuren neu zu lesen,
        z.B. um nderungen rckgngig zu machen.
        Dann gibt es noch die "Suche"-Funktion. Sie knnen Zeichenketten bis zu
        einer Lnge von 39 Zeichen suchen lassen. Die Eingabe kann in ASCII-
        oder hexadezimaler Form erfolgen. Wenn Sie Daten in ASCII-Form eingeben,
        spielt Gro- und Kleinschreibung keine Rolle. Das bedeutet, wenn Sie z.B.
        "test" suchen lassen und irgendwo auf der Diskette "TEST" steht, wird
        auch dieses grogeschriebene Wort gefunden. Bei Eingabe in hexadezimaler
        Form wird Gro- und Kleinschreibung bercksichtigt. Das bedeutet, da
        nur das gefunden wird, was mit Ihrer Eingabe aufs Bit genau berein-
        stimmt.
        Da Sie auch whrend der Eingabe zwischen ASCII und Hexadezimal wechseln
        knnen, ist entscheidend, wo Sie RETURN drcken. Drcken Sie RETURN auf
        der ASCII-Eingabezeile, so geht QDC davon aus, da Sie die Daten in
        ASCII-Form eingegeben haben und fhrt eine gro-/kleinschreibungunab-
        hngige Suche durch. Wenn Sie RETURN in der Hexadezimal-Eingabezeile
        drcken geht QDC davon aus, da Sie die Daten in hexadezimaler Form
        eingegeben haben und fhrt eine gro-/kleinschreibungabhngige Suche
        durch.

        Alle Editorfunktionen im berblick:

        ESC         ... Men
        TAB         ... wechseln zwischen Hexadezimal und ASCII
        F5          ... eine Spur zurck
        F6          ... eine Spur vorwrts
        F7          ... springe auf Seite 0
        F8          ... springe auf Seite 1
        F9          ... Suche-Funktion
        Pos1        ... Springe auf absoluten Sektor 0
        Ende        ... Springe auf letzten Sektor der Diskette
        Bild auf    ... gehe einen Sektor zurck
        Bild ab     ... gehe einen Sektor vorwrts
        Pfeiltasten ... bewege Cursor
        0-9 und A-F ... im Hex-Modus: Wert eines Nibbels ndern
        Zeichen     ... im ASCII-Modus: Inhalt eines Bytes ndern


2.2.10. Menpunkt "Viren im Bootsektor suchen"

        Mit dieser Funktion knnen Sie den Bootsektor einer Diskette nach Boot-
        viren durchsuchen lassen. QDC erkennt folgende 43 Bootviren:

        - 1253
        - Aircop (Red State)
        - Anthrax
        - Azusa
        - Blood2
        - XA1
        - Brain (Shoe, Ashar)
        - Brunswick
        - Telephonica
        - Den Zuk
        - Disk Killer (OGRE)
        - EDV
        - Empire
        - Empire 2
        - Empire-B
        - Falling Letters
        - DISK FILLER
        - Flip
        - Form
        - Golden Gate version C
        - Golden Gate version C2
        - Ghostballs
        - Invader
        - Joshi
        - LDV
        - Liberty
        - Mardi Bros
        - Michelangelo
        - MicroDot
        - Nichols
        - NoInt
        - Ohio
        - Pentagon
        - PingPong (Typo)
        - PingPong/286
        - PtrSc
        - Stoned (New Zealand,Marijuana)
        - Alberta/Stoned
        - Swedish Stoned
        - Tequila
        - Twelve Tricks
        - Yale
        - Zapper

        Wird ein Virus gefunden, so haben Sie unter anderem die Mglichkeit,
        den Virus entfernen zu lassen. QDC berschreibt dazu einfach den Boot-
        sektor mit einem normalen Bootprogramm, das in der Lage ist, MSDOS zu
        starten.
        Achtung: Handelt es sich bei der Diskette um eine Diskette, die ihr
        eigenes Bootprogramm bentigt (z.B. ein Spiel, das auf sogenannten
        Bootdisketten vertrieben wird), so sollten Sie den Virus nicht von QDC
        entfernen lassen, da sonst das Programm auf der Diskette nicht mehr
        lauffhig ist.
        Benutzen Sie stattdessen einen externen Virenentferner, der den
        ursprnglichen Bootsektor wiederherstellt.


2.2.11. Menpunkt "Verzeichnis"

        Damit knnen Sie sich ein Verzeichnis einer Diskette anzeigen lassen.
        Sie haben die Mglichkeit, Laufwerk, Unterverzeichnis sowie eine Datei-
        Spezifikation anzugeben.


2.2.12. Menpunkt "Diskettentyp ..."

        Mit dieser Funktion knnen Sie einen Diskettentyp auswhlen. Es sollte
        standardmig "AutoDetect" eingestellt sein. Das bedeutet, da QDC
        automatisch den Diskettentyp ermitteln. Sie knnen aber auch direkt
        einen Diskettentyp angeben.
        Dies ist notwendig, wenn QDC beim Lesen, Prfen usw. die Diskettentyp
        nicht ermitteln kann. Ebenfalls notwendig ist es beim Formatieren, wenn
        Sie Disketten auf andere Formate als das Standardformat formatieren
        wollen.



2.3.    Das Men "Puffer"


2.3.1.  Menpunkt "Whle Puffertyp"

        Mit dieser Funktion knnen Sie bestimmen, ob QDC Disketten in den
        Speicher einliest oder in einer Datei speichert. Unter "Dateiname"
        knnen Sie den Namen einer bestehenden oder neuen Datei angeben.
        Wenn Sie auf ein anderes Laufwerk wechseln wollen, geben Sie dieses
        unter "Dateiname" ein. Verzeichnisse knnen Sie wechseln, indem Sie auf
        das Verzeichnis gehen und RETURN drcken oder mit der Maus darauf
        klicken. Mit demselben Prinzip knnen Sie eine Datei whlen. Wenn Sie
        mit der Maus auf den oberen oder unteren Rahmen klicken, scrollen die
        Dateien hoch bzw. runter.
        Auch wenn Sie "Speicher" gewhlt haben kann es sein, da QDC Teile der
        Diskette doch auf Festplatte zwischenspeichern mu (nmlich dann wenn
        der Speicher nicht ausreicht). Dabei wird aber nicht die Datei benutzt,
        die unter "Dateiname" angegeben ist, sondern eine andere.
        Diese andere wird auf dem Laufwerk angelegt, das im Environment in der
        Variable "TEMP" oder "TMP" angegeben ist. Die Datei wird nicht im
        "TEMP"-Verzeichnis direkt, sondern immer im Stammverzeichnis desselben
        Laufwerks angelegt. Sind "TEMP" oder "TMP" nicht gesetzt oder enthalten
        sie keine Laufwerksbezeichnung, so wird Laufwerk C: benutzt.


2.3.2.  Menpunkt "Lade Datei in Speicher"

        Hiermit knnen Sie eine Datei, in der Sie eine Diskette gespeichert
        haben, in den Speicher laden. Es wird der Dateiname benutzt, den Sie
        mit "Whle Puffertyp" angegeben haben.


2.3.3.  Menpunkt "Schreibe Speicher in Datei"

        Wenn Sie eine Diskette in den Speicher eingelesen haben, knnen Sie
        diese mit dieser Funktion in eine Datei schreiben. Es wird der Dateiname
        benutzt, den Sie mit "Whle Puffertyp" angegeben haben.


2.3.4.  Menpunkt "Lsche Speicher"

        Diese Funktion gibt den Speicher, der durch das Lesen einer Diskette
        belegt wurde, wieder frei. Vorsicht: Der Inhalt der eingelesenen
        Diskette geht damit verloren. Wenn Sie QDC beenden wird der Speicher
        automatisch freigegeben. Wenn Sie die DOS-Shell aufrufen oder einen
        externen Virenscanner starten, wird der belegte Speicher NICHT frei-
        gegeben.



2.4.    Das Men "Optionen"


2.4.1.  Menpunkt "Formatiere vor Schreiben"

        Diese Option bestimmt, ob vor dem Schreiben einer Spur diese erst
        formatiert wird.


2.4.2.  Menpunkt "Prfe formatierte Spuren"

        Diese Option gibt an, ob formatierte Spuren anschlieend geprft werden
        sollen. Achtung: Nur durch Prfen knnen fehlerhafte Sektoren erkannt
        werden.


2.4.3.  Menpunkt "Prfe geschriebene Spuren"

        Diese Option gibt an, ob geschriebene Spuren anschlieend geprft werden
        sollen.


2.4.4.  Menpunkt "Automatische Virusprfung"

        QDC berprft bei jedem Lesen eines Bootsektors diesen auf Viren. Mit
        dieser Option knnen Sie diese automatische Virusprfung ausschalten.


2.4.5.  Menpunkt "Erstelle Systemdiskette"

        Diese Option bestimmt, ob nach dem Formatieren eine bootfhige System-
        diskette erstellt wird. Siehe hierzu auch Punkt 2.2.6.


2.4.6.  Menpunkt "Schnelles Lesen / Schreiben"

        Diese Option bestimmt, ob QDC nur die Spuren kopiert, die laut FAT
        benutzt sind. Diese Option gilt fr "Lesen" und "Schreiben".



2.5.    Das Men "Installation"


2.5.1.  Menpunkt "Sprache ..."

        Hiermit knnen Sie die Sprache von QDC ndern. Geben Sie dazu den
        Dateinamen der Sprachdatei ein. Welche Sprachdateien zur Verfgung
        stehen, wird ebenfalls angezeigt.
        Zur Zeit stehen nur die Sprachen Deutsch und Englisch zur Verfgung,
        da ich leider keine anderen Sprachen kann.
        Sie drfen auch ihre eigene Sprachdatei schreiben. Die Sprachdatei ist
        als Textdatei gespeichert. Jede Zeile ist folgendermaen aufgebaut:
        Links vom Doppelpunkt steht ein Variablenname, unter dem QDC den Text,
        den es ausgeben will, sucht. Dieser Variablenname mu in allen Sprach-
        dateien gleich sein. Rechts vom Doppelpunkt steht der Text in der
        jeweiligen Sprache. Zwischen Doppelpunkt und dem Text knnen mehrere
        Leerzeichen stehen. Diese dienen dazu, den Text zentriert auf dem Bild-
        schirm erscheinen zu lassen.
        Bitte beachten Sie, da die Sprachdatei maximal 10 KB (10240 Byte) gro
        sein darf !


2.5.2.  Menpunkt "Farben ..."

        Hiermit knnen Sie die Farben von Dialogfenstern, Mens usw. ndern.
        Bei Benutzung der Tastatur knnen Sie die Vordergrundfarbe mit den
        Pfeiltasten nach links und rechts ndern, die Hintergrundfarbe mit
        Plus und Minus.


2.5.3.  Menpunkt "Editiere Diskettentypen ..."

        Hiermit knnen Sie eigene Diskettentypen eingeben. Falls Sie sich nicht
        mit Disketten und Laufwerken auskennen, d.h. wenn Sie nicht wissen, was
        JEDER Punkt bedeutet, sollten Sie lieber die Finger von dieser Funktion
        lassen. Ich jedenfalls hafte nicht fr Schden, die durch falsche
        Ansteuerung des Laufwerks entstanden sind.
        Fr normales Lesen und Schreiben werden nur folgende drei Informationen
        bentigt: Anzahl der Spuren, Anzahl der Seiten und Anzahl der Sektoren
        pro Spur. Wenn Sie auch Formatierungsoperationen mit dem Diskettentyp
        ausfhren wollen, so mssen Sie auch ALLE anderen Parameter eingeben.
        QDC erkennt an den Gap3-Werten, ob der Diskettentyp mit einem der fnf
        Laufwerke vereinbar ist. Ein Wert von null bedeutet, da dieser Typ auf
        dem entsprechenden Laufwerk nicht zur Verfgung steht. Alle anderen
        Werte kennzeichnen den Diskettentyp als kompatibel mit dem Laufwerk.
        Die von mit standardmig zur Verfgung gestellten Diskettentypen
        (das sind die ersten 11) knnen nur angezeigt und nicht gendert werden.


2.5.4.  Menpunkt "Knpfe ..."

        Mit dieser Funktion knnen Sie die zwlf Funktionsknpfe umbelegen.
        Wenn Sie einen Knopf umdefinieren, werden Sie gebeten die Schnelltaste
        zu drcken. Drcken Sie die Leertaste, wenn Sie keine Schnelltaste
        wnschen. Falls die Schnelltaste bereits belegt ist, so wird keine
        Schnelltaste fr den umdefinierten Knopf bereitgestellt. Sie knnen
        beliebige Schnelltasten whlen (auch Kombinationen mit ALT und CTRL).


2.5.5.  Menpunkt "Konfiguriere Virenscanner"

        Mit dieser Funktion knnen Sie einen externen Virenscanner angeben, der
        im Men "Dateien" gestartet werden kann. Wenn dem Virenscanner ein
        Laufwerk bergeben werden soll, so mu als erster Parameter ein
        beliebiges Laufwerk angegeben werden (z.B. x: oder ?:). Bei der Aus-
        fhrung des Scanners setzt QDC automatisch das gewhlte Laufwerk in den
        Parameter ein.


2.5.6.  Menpunkt "Konfiguriere Virenentferner"

        Mit dieser Funktion knnen Sie einen externen Virenentferner angeben,
        der im Men "Dateien" gestartet werden kann. Wenn dem Virenentferner ein
        Laufwerk bergeben werden soll, so mu als erster Parameter ein
        beliebiges Laufwerk angegeben werden (z.B. x: oder ?:). Bei der Aus-
        fhrung des Entferners setzt QDC automatisch das gewhlte Laufwerk in
        den Parameter ein.



3.      XFREAD und die berformate

        QDC ist in der Lage, Disketten auf berformate zu formatieren. Damit
        DOS diese Disketten einwandfrei lesen kann, mu zuvor XFREAD geladen
        worden sein.
        Sie sollten XFREAD bei jedem Systemstart laden lassen. Fgen Sie dazu
        die Zeile
           XFREAD A: B:
        in der Datei AUTOEXEC.BAT ein.

        Sie mssen XFREAD mitteilen, auf welchen Laufwerken berformate unter-
        sttzt werden sollen. Mgliche Laufwerke sind A: und B:.
        Damit XFREAD einwandfrei funktioniert, mssen die Laufwerke einen
        Diskettenwechsel erkennen knnen. Ist dies nicht der Fall, so kann
        sich XFREAD nicht installieren.
        Bemerkung: QDC selber kann auch ohne XFREAD Disketten mit berformaten
        bearbeiten.



4.      SHAREWARE / Registrierung



        Sie drfen QDC innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen unverbindlich
        ausprobieren. Innerhalb dieses Zeitraums drfen Sie QDC beliebig oft
        kopieren und weitergeben, solange dies in der ursprnglichen Form
        erfolgt. Das bedeutet, da Sie keine Dateien verndert haben und nur
        alle Dateien zusammen weitergeben.
        Wenn Sie nach vier Wochen zu dem Ergebis gekommen sind, da Sie QDC
        nicht brauchen, dann knnen Sie es wegwerfen, lschen ... aber nicht
        benutzen !!!
        Sind Sie jedoch zu dem Entschlu gekommen sind, QDC auch weiterhin zu
        benutzen, mssen Sie eine registrierte Version erwerben.
        Sie knnen dazu die Datei BESTELL.FRM ausdrucken oder im Men von QDC
        den Punkt "Drucke Bestellformular" auswhlen. Senden Sie das ausgefllte
        Formular und 30,- DM (in Scheinen oder eine Scheck) an:

           Christoph  Schwarz
           Neuwiesenfeld   19

           D-36100 Petersberg

        Sie erhalten umgehend eine registrierte Version.

        Konstruktive Verbesserungvorschlge sind natrlich jederzeit willkommen
        und werden bei der Weiterentwicklung bercksichtigt. Sie knnen mich
        auch unter der E-Mail-Adresse <Christoph.Schwarz@fhfd.uni-giessen.de>
        erreichen.

        Bitte seien Sie fair und registrieren Sie sich, wenn Sie QDC benutzen,
        denn es hat eine Menge Zeit und Mhe gekostet, diese Programm zu
        schreiben. Wenn sich niemand registrieren lt, werde ich mir berlegen,
        ob es sich lohnt, QDC weiterzuentwickeln oder ob es sinnvoll ist,
        weiterhin SHAREWARE-Programme zu schreiben.
        Das SHAREWARE-Konzept beruht auf Ehrlichkeit.



*** Ende der Dokumentation ***
